Wo Ist Die Afd Am Stärksten

Prof. Dr. Frank Decker lehrt und forscht am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie das Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter ist anders Parteien, westliche Regierungssysteme und Rechtspopulismus innerhalb internationalen Vergleich.


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wahlergebnis und Wählerschaft ns AfD In Ostdeutschland erreicht das AfD innerhalb Schnitt doppelt do hohe Stimmanteile wie im Westen. In Sachsen war sie bei der bundestagswahl 2017 am stärksten Partei. Zwei Drittel der AfD-Wähler sind männlich, ihre Wähler weisen einer größere Nähe kommen sie rechtsextremen Überzeugungen auf zusammen Wähler sonstiges Parteien.

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Teilnehmer ns Kundgebung ns AfD an Chemnitz: bei Ostdeutschland erreicht das AfD in dem Schnitt doppelt dafür hohe Stimmanteile als im Westen. Ihre Wähler zu sein überwiegend weiblich und zwischen 35 und 59 jahre alt. (© picture-alliance/dpa)

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Die AfD ist ns erste erfolgreiche Neugründung einen Partei in dem Mitte-Rechts-Lager des bundesdeutschen Parteiensystems. Gemessen in Ausmaß und in der Schnelligkeit ihrer Etablierung stellt sie auch die beiden linken Neuankömmlinge - das Grünen in den achtziger und ns PDS/Linke seit das neunziger Jahren. In allen Landtagswahlen seit mitte 2014 gelangte sie über ns Fünfprozenthürde, bei der Bundestagswahl 2017 übertraf sie das bis dahin das beste Ergebnis einer Rechtsaußenpartei das ende dem jahre 1969 (NPD: 4,3 Prozent) oben Anhieb ca fast das Dreifache.In Ostdeutschland (einschließlich des früheren Ost-Berlins) erreicht ns AfD in dem Schnitt doppelt so hohe Stimmanteile wie im Westen. In absoluten scham entfielen bei der Bundestagswahl 2017 aber fast zwei ein drittel ihrer Stimmen in die alt Bundesländer - ns ist fast derselbe Wert wie bei ns Linken. An vier ns fünf ostdeutschen Länder wurde die AfD mit Werten zwischen 18,6 und 22,7 prozent zweitstärkste Kraft, in Sachsen landete sie mit 27,0 prozent sogar knapp bevor der CDU oben Platz eins. Hier konnte sie zugleich drei direktmandate gewinnen. Im Schnitt noch teil bessere ergebnisse verbuchte sie seit 2016 bei Ostdeutschland in den Landtagswahlen.Im west erreichte die AfD deine höchsten Landesergebnisse bei der Bundestagswahl an Bayern (12,4 Prozent), Baden-Württemberg (12,2 Prozent) und hessen (11,9 Prozent), am schlechtesten schnitt sie in hamburg und Schleswig-Holstein abdominal (7,8 bzw. 8,2 Prozent). Ihre besten Einzelergebnisse erzielte sie in den an der Grenze kommen sie Tschechien gelegenen Wahlkreisen bei Niederbayern, in Heilbronn und Pforzheim auch im Main-Taunus-Kreis. In den stammen aus stattgefundenen Landtagswahlen konnte das AfD lediglich in Hessen (Oktober 2019) mit 13,1 prozent nochmals leicht zulegen, während sie in bayern (Oktober 2018), bremen (Mai 2019) und hamburg (Februar 2020) hinter dein dortigen Bundestagswahlergebnisse zurückfiel. Sogar das Europawahlergebnis (Mai 2019) still mit 11,0 prozent gemessen bei den besitzen Erwartungen enttäuschend.

Aktuelle Wahlergebnisse

Wahlergebnisse an den letzte Wahlen kommen sie Landesparlamenten, dem trennung und kommen sie Europäischen Parlament

WahlDatumProzentualer AnteilStimmenanzahlAnteilGewinnVerlustStimmenGewinnVerlustSaarlandSchleswig-HolsteinNordrhein-WestfalenNiedersachsenBayern1HessenBremen2Europäisches ParlamentBrandenburgSachsenThüringenHamburg3Baden-WürttembergRheinland-PfalzSachsen-AnhaltBerlinBundestagMecklenburg-Vorpommern
26.03.20176,2%6,2%32.97132.971
07.05.20175,9%5,9%86.71186.711
14.05.20177,4%7,4%626.756626.756
15.10.20176,2%6,2%235.853235.853
14.10.201810,2%10,2%1.388.6221.388.622
28.10.201813,1%9,1%378.692251.786
26.05.20196,1%0,6%89.93925.571
26.05.201911,0%3,9%4.104.4532.034.439
01.09.201923,5%11,4%297.484177.407
01.09.201927,5%17,7%595.671436.060
27.10.201923,4%12,8%259.382159.837
23.02.20205,3%-0,8%215.306473
14.03.20219,7%-5,4%473.485-336.079
14.03.20218,3%-4,3%160.293-108.335
06.06.202120,8%-3,4%221.487-51.009
26.09.20218,0%-6,2%145.712-85.613
26.09.202110,3%-2,3%4.803.902-1.074.213
26.09.202116,7%-4,1%152.775-15.077

1Bayern: Gesamtstimmen (bis kommen sie zwei Stimmen wenn Wähler)2Bremen: Personen- und Listenstimmen (bis zu fünf Stimmen je Wähler)3Hamburg: Landesstimmen (bis zu fünf Stimmen je Wähler)

Bei der bundeswahlen 2017 wählten über den männern 16,3 Prozent das AfD, von den Frauen zeigen 9,2 Prozent. In der nähe des zwei Drittel das AfD-Wähler sind damit männlich, wobei es zwischen kommen sie Osten und Westen bei der Verteilung nein Unterschiede gibt. Bezogen in die Altersgruppen ist ns AfD bei der erfolgreichsten in den mittleren Jahrgängen ns zwischen 35- und 59-Jährigen, wo sie gut fünfzehn Prozent erreicht. An der jüngsten (18 bis 24) und ältesten gruppe (über 70 Jahre) schneidet sie dagegen mit bzw 8 Prozent blick auf die ansicht schlechter ab (Zahlen der repräsentativen Wahlstatistik).Bezogen an die Sozialstruktur das AfD-Wählerschaft ankunft die vorliegenden Untersuchungen kommen sie teilweise disparaten Befunden, was darauf hindeutet, dass monokausale Erklärungsversuche hier zu kurz greifen. Deshalb führen z.B. Weder einer hohe Arbeitslosenquote noch ein höherer Ausländeranteil per se zu einer größeren Wahlbereitschaft das AfD. Innerhalb Westen scheint das AfD vor allen dort zu punkten, wo ns Wähler einen unterdurchschnittliches Haushaltsaufkommen aufweisen und/oder einen Tätigkeit in der Industrie nachgehen. Innerhalb Osten ist sie in ländlichen regionen stark, die unter Abwanderung leiden und ökonomisch abgehängt kommen sie werden drohen. Arbeiter und Arbeitslose sind unter den wählern zwar überdurchschnittlich vertreten, hergestellt aber zeigen ein Viertel der AfD-Gesamtwählerschaft aus, derweil die übrigen drei Viertel auf Angestellte, beamte und Selbständige entfallen. Auch bei den formalen Bildungsabschlüssen dominieren das mittleren Ränge (Niedermayer / Hofrichter 2016).Ein klareres Profil ergibt sich, einmal man die Einstellungsmerkmale das Wählerschaft betrachtet. Die AfD-Wähler weisen hier zum einen im Vergleich kommen sie den anderen Wählern ein bedeutende höheres Unzufriedenheitsniveau, zum anderen eine größere Nähe zu rechtsextremen Überzeugungen auf. Protest- und Einstellungswahl gehen am AfD in moderation Hand bei Hand und decken sich mit zum Selbstverständnis ein "Anti-Establishment-Partei". Bei der deutlichsten ablesbar sind die unterschiede zur politisch Konkurrenz am Bewertung ns Migrations- und Flüchtlingspolitik, wo die rigorose Ablehnungshaltung ns AfD von ihren wählen nahezu einhellig geteilt wird (Hambauer / Mays 2018). Wie die schon seit 2016 wieder angestiegene Wahlbeteiligung zeigt, konnte ns AfD damit sogar viele ehemalige Nichtwähler mobilisieren.