Lied der deutschen text

Deutschlandlied

(Deutschland, Deutschland von alles)

Hoffmann von Fallersleben (1841)

Das Gedicht Lied ns Deutschen, sogar Deutschlandlied genannt, wurde in 26. August 1841 von august Heinrich Hoffmann von Fallersleben auf der seinerzeit bruder Insel Helgoland gedichtet und bei der 5. Oktober 1841 oben dem Jungfernstieg in Hamburg erstes mal öffentlich gesungen. Das Melodie stammt aus dem 1797 gebildet Kaiserlied von Joseph Haydn. Ns 3. Strophe wird heute als deutsche Nationalhymne gesungen.

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josef Haydn (1797)


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Liedtext


Deutschland, Deutschland von allesüber alles an der Welt,wenn es stets zum Schutz und Trutzebrüderlich zusammen hält,von das Maas bis in die Memel,von der Etsch bis an den BeltDeutschland, Deutschland by allesüber alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,deutscher Wein und deutsch Sangsollen in der welt behaltenihren alt schönen Klang,uns zu edler tun begeisternunser ganzes leben lang,deutsche Frauen, deutsch Treuedeutscher Wein und deutsch Sang!Deutschland, Deutschland von allesüber alles in der Welt!

Einigkeit und recht und Freiheitfür ns deutsche Vaterland!Danach laßt uns alle strebenbrüderlich mit herz und Hand!Einigkeit und recht und Freiheitsind von Glückes Unterpfand.Blüh im Glanze dies Glückes,blühe, deutsches Vaterland!Deutschland, Deutschland von allesüber alles an der Welt!


Das »Lied das Deutschen«, wer dritte Strophe heute die Nationshymne deutschland ist, hat eine wechselvolle und teils klein rühmliche biografie hinter sich.

Der Literaturwissenschaftler Jost Hermand zb hielt das 1979 zum unmöglich, die Intention von Lieds von seiner historische Rezeption kommen sie trennen. »In sieben Arten an Deutschland zu leiden« (Band 2141 der Athenäum Taschenbücher, herausgeber Athenäum, 1979, S. 73) geschrieben er:

"Dieses Gedicht jawohl nun wenn nicht zeigen eine Intention, sondern auch eine Rezeption. Und das ist eindeutig negativ. Schließlich hat man das seit 1914 deswegen stark mit falschen gehaltenen aufgeladen und angeheizt, daß seine ursprung allmählich immer unwichtiger wurde."

Es genüge demnach nicht, das »Lied der Deutschen« einfach durch einen Hinweis an seine demokratische Vergangenheit zu rechtfertigen.

Nun ist das nicht pflicht eines elamiya.coms, politisch Diskussionen zu führen, still soll hier mit fragwürdigen Texten provoziert werden. Wir beschränken uns deshalb an dies Stelle auf eine allgemeine historische Notiz, das primär dem Dichter huldigt, und verweisen für weitergehende Informationen an den Beitrag an der Wikipedia.Rudolf über Gottschall geschrieben 1895 in Die Gartenlaube, Heft 2, S. 30, unter dem titel »Deutschland, Deutschland von alles.«:

Es ist, auch an der »Gartenlaube«, viel von das lied geschrieben worden; einer weiß, daß es bei der 26. August 1841 auf der insel Helgoland gedichtet worden ist und daß es lange jahrzehnte gebraucht hat, ehe es kommen sie einem Volksliede werden ist, daß es inzwischen eine Zeit gab, in welcher ns Dichter der »Unpolitischen Lieder« als oder weniger kommen sie den verschollenen Größen gehören und anzeigen noch in dem Register der Litteraturgeschichte durchgeführt wurde. Doch ist das vielleicht nicht überflüssig, still einmal oben das das lied zurückzukommen. Einer hat nicht hinlänglich ns Entstehungszeit jenes Gedichts ins auge gefaßt, nicht genug hervorgehoben, daß gerade an jener Zeit das Dichter kommen sie denen gehörte, welche von der damaligen preußischen Regierung auf zu eifrigste verfolgung wurden und daß noch in demselben Jahre es ist in politisches Märtyrertum begann, soweit man von einem solchen an einer aufgeklärten Zeit Äußerung kann, in welcher ns Ketzer weder gefoltert still verbrannt werden. Gewiß wird der alt Spruch, daß die bücher und das Gedichte deine Schicksale haben, gerade dadurch ins hellste Licht gesetzt, daß der Dichter einer Volksliedes, welches zur zeit vom gesamte Volke und in feierlichen Gelegenheiten über den loyalsten Teilnehmern mitgesungen wird, von Zeit, wie er ns Lied verfaßte, zu den mißliebigsten Persönlichkeiten gehörte, das im Schwarzen buch der politik Polizei standen.

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Die Zeit, bei welcher das Volkslied entstand, ist das junge Blütenzeit von Hoffmannschen Ruhms gewesen. Eben waren ns zwei Teile seiner »Unpolitischen Lieder« in Hoffmann und Campe in Hamburg erschienen und von dem publikum und der Presse auf zu günstigste aufgenommen worden; das war ja die Zeit das politischen bewegung nach ns Thronbesteigung ns Königs Friedrich william IV., und nächste Herweghs schwungvollen Gedichten »eines Lebendigen« schlugen sogar diese leichtgeflügelten das lied Hoffmanns zündend ein. Mit seinen früheren harmlosen Minneliedern hätte der Dichter kein Publikum anzuziehen vermocht. Nun werde haben er bei Hoffmann und Campe ein Verlag gefunden, der ihm persönlich Besprechungen bei Hamburg wünschenswert machte, und wenn er sogar im alten Campe no »aller Verleger Blüte« fand als Heinrich Heine, jedoch hinter ns Lob ns Verlegers allerlei Fragezeichen machte, so zog das ihn jedoch nach Hamburg zu dem patriarchalischen alten mit zum lachenden Vollmondgesicht, der ein Rebell war gegenüber den Regierungen und ein Diplomat gegenüber den Schriftstellern. Von Hamburg ende besuchte Hoffmann kommen sie seiner Erholung ns Insel Helgoland, wo er vom 21. August ab mit zustimmen Hannoverschen Freunden ns fröhliches ausgeforscht führte, wobei es in Zechgelagen und politisch Trinksprüchen nicht fehlte. Als diese bei der 23. Ehrenvoll heimgekehrt waren, still er einsam in der insel zurück. Das schreibt in dem dritten band von »Mein Leben«: »Das Wetter zu sein schön, schöner noch das Erinnerung in diese lieben Leute aus dem Lande Hadeln bei ihrem schlichten treuherzigen Wesen, das mir so herzliche teilnahme bewiesen hatten. Den ersten augenblick schien ich Helgoland wie ausgestorben, mich fühlte ich sehr verwaist. Und aber that mir demnächst die Einsamkeit gesetz wohl: mich freute mich, daß mich nach den unruhigen Tagen anderer einmal sogar mir gehören durfte. Wenn ich dann deswegen wandelte einsam in der Klippe, nichts wie Meer und Himmel ca mich sah, dort ward mir deswegen eigen zu Mute; ich mußte dichten, wenn ich es auch nicht intelligent hätte. Deshalb entstand am 26. Ehrenvoll das lied "Deutschland, Deutschland über alles".« am 29. August ist eingetroffen Campe mit dem Stuttgarter Buchhändler paulus Neff und brachte das zuerst fertige Exemplar von zweiten Teils ns „Unpolitischen Lieder“. Hoffmann genannt weiter: »Am 29. August spaziere ich mit Campe am Strande. "Ich habe ein lied gemacht, das kostet dennoch 4 Louisdor." uns gehen an das Erholungszimmer. Ich lese er "Deutschland, Deutschland über alles" und noch ehe ich damit zu Ende bin, legt er mir das 4 Louisdor auf meine Brieftasche. Neff stand dabei, verwundert von seinen riese Kollegen. Uns beratschlagen, in welcher nett das Lied am besten zu veröffentlichen. Campe schmunzelt: "Wenn das einschlägt, so kann es einer ‚Rheinlied‘ werden. Erhalten sie drei Becher, muß mir ein zukommen." ich schreibe es unter den Tönen ns jämmerlichsten Tanzmusik ab, Campe eingesteckt es ein und wir scheiden. Bei der 4. September bringt mir Campe ns Lied der Deutschen mit der Haydnschen Melodie an Noten.« Campe, einer der kundigsten Thebaner ns deutschen Buchhandels, ich werde es haben die rechts Witterung lust – einer Volkslied zusammen das Beckersche Rheinlied! zeigen dauerte es teil länger, vor es einer allgemeingesungenes deutsches Volkslied werden war.

In demselben Jahre, an welchem oben dem Meereseiland der Nordsee ns jetzt deswegen volkstümlich werden Lied entstand, welches Campe anfangs bei einer Extraausgabe veröffentlichte, wurde die Untersuchung gegen professor Hoffmann wegen das „Unpolitischen Lieder“ eingeleitet; sie endete mit das Amtsentsetzung von Dichter-Professors habe nicht Pension, ns ihm noch im Dezember ns Jahres 1842 verkündigt wurde. Und ist gut begannen die Wanderjahre des abgesetzten Professors, der weil die deutschen Lande zog, bis zum ende zahlreiche freunde und Verehrer gefunden und zusammen umherziehender Minnesänger seine Lieder in Privatkreisen und auch an Wirtshaustafeln vortrug.

Gegen ende des jahres 1843 machte ich selbst die persönliche Bekanntschaft Hoffmanns; wir beide waren eingeladen beim Grafen Eduard von Reichenbach und trafen uns an Waltdorf, dem bei Neiße gelegenen Gute ns Grafen. Das nur kleine Schloß machte aber mit seine säulengetragenen Porticus einer vornehmen Eindruck; das enthielt im Erdgeschoß geliebte Salons, stattliche Räume, die sich zum Vorlesungen und Vorträge bevor größeren kreis eigneten. Und bisweilen war das ende Neiße einer zahlreiche geladene gesellschaft anwesend. Der Graf, noch in jüngeren Mannesjahren, war ein Feuerkopf, voll enthusiastisch für das Ideen politischer Freiheit, das damals in allen begabteren Köpfen gährten. »Reichenbach,« genannt Hoffmann selbst, »war eine stattliche Gestalt, mit treuherzigem vertrauengewinnendem Blick, äußerlich meist gelassen und ernst, noch innerlich voll warmer Liebe, ns zur Leidenschaft werden konnte zum alles, was das wollte zur Erstrebung einen besseren Gestaltung ns Vaterlandes. Rücksichtslos und ohne Ängste sprach das jedem gegenüber seine Meinung das ende und seine Gesinnung bewährte er durch die That.« Was dennoch Hoffmann selbst betrifft, deshalb entsprach er ganz dem Bilde, das ich mir nach den Schilderungen bei den Zeitungen über seiner Persönlichkeit gemacht hatte: eine hohe, kräftige, männlich schöne Gestalt, einer freundliches, lachendes, frisches, gesundes Gesicht, mit geistreichem ausdruck und einem satirischen Zug ca den Mund, einer treues deutsches augen voll feuer und Leben, blondes, einig langes haare - scharf und ebensolchen Bart. Seine Sprache werde haben einen niederdeutschen Anklang, es ist in ganzes Wesen zu sein einfach, ungezwungen und treuherzig. Im schlichten Rock, einfacher bisschen zierlicher Weste, ns Halstuch leicht ca den nacken geschlungen und ns Kragen des Hemdes groß darüber herabhängend, einer prunklose ring Mütze als Kopfbedeckung und einer gewichtigen Stock bei der Hand, dafür sah ich ihn sogar oft bei meiner Seite über die Felder und durch die Wäldchen von Waltdorf dahinschreiten und häufig erfreuten uns uns in der winterlichen Landschaft, das die bläulichen Sudeten bei der Ferne zusammen Hintergrund dienten. Damals sammelte Hoffmann Volksweisen weil das seine Kinderlieder; ns Rektor ende Neiße werde haben zu den von der Gräfin Reichenbach gesammelten Liedern viele Melodien aufgezeichnet. Das wurde dann mit ns Dorfjugend durchprobiert. Ueberhaupt war Hoffmann ns großer Kinderfreund und ich hören ihn noch seine Liederchen intonieren. Wenn das Kleinen genau nachsangen, freute das sich von Herzen by die bescheidene Kunstleistung.

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Wenn uns abends in Punschbowle saßen, da es begann der abgesetzte professor mit einen Stimme, die das Melodische und namentlich das kleinen bei Musik gesetzten Pointen glücklich hervorhob, eins oder das ist anders seiner verbotenen Lieder, auch die antirussischen und deutschpatriotischen zu singen, und darunter ihnen befand sich auch das Helgoländer das lied »Deutschland, Deutschland von alles«. Wer hatte damals geglaubt, daß, was ns höchst mißliebige, geächtete Gelehrte in dem engen Kreise sang, wenn ein by Hunderttausenden gesungenes deutsches Volkslied bekomme würde! innerhalb Laufe ns Jahre ist ns Lied sehr häufig aufgetaucht; Hoffmann sang es nach der Haydnschen Melodie; klima ist das noch sehr oft komponiert ist gewesen – wir stamm von den Komponisten Franz Abt, Conradin Kreutzer, Franz Lachner, B. Neßler, Ed. Müller, Heinrich große – aber wer vermag genau das Zeit zu bestimmen, wo es zu allgemeinen nationalen Liede wurde? es geht mit dem Ruhm das Dichter und ihrer Werke ähnlich zusammen mit der Liebe nach Halms poetischem wort – das kommt und das ist da! ns Lied »Deutschland, Deutschland von alles« liefert dafür einen schlagenden Beweis.