Juden in der ddr

Die schriftsteller ist in Ost-Berlin geboren und arbeitet publizistisch in Radio und publish mit kommen sie Schwerpunkt an deutsch-israelische Themen. Sie hat in dem Januar 2020 dein Doktorarbeit kommen sie „Narrativen Rückspiegelung von Stereotypisierungen ns Muslimischen an deutschen und israelischen Medien“ an den Universitäten an Essen und Tel Aviv eingereicht.


als ob wir nichts kommen sie lernen hätten über den linken Juden das DDR ...

Bemerkungen kommen sie dem Beitrag von Micha Brumlik "Ostdeutscher Antisemitismus: als braun war ns DDR?"

Als Kommunisten entschieden sich viele Jüdinnen und Juden bewusst für einer Rückkehr in die DDR. Im kontrast zur „alten“ Bundesrepublik bekleideten sie dort sogar wichtige politik Positionen – bis hinein bei die Regierung. Sie prägten das zweiten deutsch Staat mit. Den Vorwurf, das Antisemitismus bei Ostdeutschland heute seltsam stark und an einen fragwürdigen „Antifaschismus“ an der DDR zurückzuführen sei, debattierten die Autorin in ihrem Beitrag.

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Nach dem angriff eines exemplarisch Täters sind noch ns Einschusslöcher an einer tür zur Synagoge sichtbar. Die Tür schützte die Gemeinde bevor dem anschlag des Mannes. In dem attacke vor der Synagoge an Halle sind bei der 9.10.2019 zwei personen erschossen worden. (© picture-alliance, hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB)
Inge Rapoportist in dem vereinten westlichen Deutschland nur Doktorin geworden, deswegen ließe sich herleiten. 2015 war sie in allen Medien, weil sie im das alter von 102 Jahren ihren Doktortitel an der Universität hamburg verteidigte, das sie zusammen jüdische Studentin unter den Nazis 1938 belässt musste. Besteht aus hat sie in der DDR, ohne Doktortitel, eher Karriere gemacht. Sie wurde Professorin für Pädiatrie und hat ns Neonatologie in der berliner Charité aufgebaut. Als sie am 23. März 2017 mit 104 jahr starb, war das bei einem Land, in dem das ausgeforscht für Juden sonstiges gefährlicher geworden ist. Ihr blieb zwar der attacke auf ns Synagoge der jüdischen Gemeinde in Halle erspart, dennoch noch kommen sie ihren Lebzeiten werde haben sich ns Zahl der antisemitisch Straftaten bei der Bundesrepublik deutschland verdoppelt. Ns heißt doch wohl: Seit das Wiedervereinigung ist das Situation weil das Juden an Ostdeutschland schlechter geworden. Sind nicht Wunder, könnten man sagen, wurde ns DDR aber mit ein Land vereinigt, wo ehemalige Nazis wenn Politikerkarrieren bastelte konnten. Ja, wäre ns Schlussfolgerung, die Wessis und ihre Antisemitismusproblem.Aber deswegen würde auch Inge Rapoport no reden. Dafür eine Verallgemeinerung gegenüberliegende seite Westdeutschen zu sein nämlich unsachlich, weil es das erheblichen finanzen und ideellen Wiedergutmachungsbemühungen der BRD oder sogar die heftigen auseinandersetzungen der 68er-Bewegung mit ihren Nazi-Eltern übergehen würde. Ns hieße einfach anzeigen den Spieß umdrehen… der geschätzte Micha Brumlik jawohl neulich kommen sie nach der „Wende“ geborenen attentäter von hallal einen insbesondere ostdeutschen jüdischer post attestiert.<1> dabei kommt es zu der schon oft gemachten Zuspitzung, wonach ende westdeutscher sicht die SED-Diktatur zusammen Fortsetzung das NS-Diktatur erklärt wird.<2> es wäre sogar eine Gleichsetzung von Rot und Braun hagen Links und Rechts aufgrund die darstellung des 1992 geborenen, rechtsradikalen Attentäters in Halle als angeblich von links durchtränkten Antisemiten. Im Ergebnis attestiert Brumlik der DDR Antisemitismus wie eine „Form ns vulgärdoktrinären Antikapitalismus“, als „Sozialismus das dummen Kerls“ nach ehrenvoll Bebel ebenso „eines diktatorischen Staatssozialismus“, zusammen es heißt. Und dabei verstehen nach sich kümmern Waibel große daten von antisemitisch Schmierereien an insgesamt 40 jahren DDR geschwungen, minutiös weil die stasi aufgelistet, habe nicht diese scham mit zahlen aus zum Westen Deutschlands kommen sie vergleichen. Oder wurden ns dort nicht deswegen genau aufgelistet? Nein, dafür redet einer nicht.

Im ost gab es lange kleiner Antisemitismus wie im Westen

Ein Vergleich hatte eine sonstiges Rede und sogar ein ist anders Bild zum Folge: von den 1990er jahren bis in die Mitte des nächsten Jahrzehnts gründen unterschiedliche westliche Meinungsforschungsinstitute lebeunabhängigkeit voneinander, dass der Antisemitismus in den östlichen Bundesländern nur halb deshalb stark sei als in den westlichen. Ns American Jewish Committee (AJC) verzeichnete 1991 max sechs Prozent innerhalb Osten, versus max 16 Prozent im Westen.<3> 1996 waren die Werte der Ostdeutschen in den unterschiedlichen antisemitisch Vorurteilen, ca Juden verfügen über „zu mehrfach Einfluss“, in ALLBUS (Allgemeine Bevölkerungsumfrage das Sozialwissenschaften) in dem Schnitt halb deshalb hoch ab, zusammen die Werte ns Westdeutschen.<4> sogar die Erhebungen ns Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigten diesen Befund noch Mitte das 2000er Jahre.<5> All diese Institute nur alsdann, dass einer Angleichung zwischen Ost und west erst 15 Jahre nach das Wiedervereinigung fand statt (wobei in der Kempf-Studie über 2013 noch für 2010 das Ostdeutschen in dem Schnitt ein Viertel weniger anti-jüdisches Tendenzen zeigen<6>). Vor dem hintergrund solcher Vergleichswerte zu sein nur kommen sie vermuten, als viele gegner Schmierereien an 40 jahr Bundesrepublik kommen sie verzeichnen waren. Und wohlgemerkt, diese Zahlen nein zu verwirrend mit zu ihnen zur Ausländerfeindlichkeit in Ostdeutschland: ns stiegen an allen Erhebungen start der 1990er jahre rasant an und sind bis um heute nummer 3 höher wie der Antisemitismus in Ost und West.<7>

Argumente ende dem Osten werden ausgeblendet

Aber ns eher niedrigen Werte zu ostdeutschen antisemitismus werden nie positiv betrachtet. Im Gegenteil, die unterschiedlichen, die meiste zeit westlichen Publikationen suggerieren immer wieder wie auch Brumliks Text, das es mehrfach schlimmer gewesen muss im Osten. Fakten, Argumente, Aufzählungen, all das nützt nichts. Daniela Dahn dauert sich des westdeutschen Urteils, der Holocaust sei bei der DDR verschwiegen worden, aufs Neue an.<8> sie listet aufwendig gemachte DDR-Filme über jüdische verfolgt und Massenvernichtung auf, teils schon lang bevor der in Westdeutschland ausgestrahlten US-Serie „Holocaust“. Sie kommt oben eine stattliche Sammlung von insgesamt mehr als 1000 Titeln, von denen deshalb gut als alle oben der bei Wikipedia geführten „Liste von Filmen zu Holocaust“ fehlen. Und deshalb beschreibt sie auch ns Ohnmachtsgefühle, die an einem als Ostdeutsche aufkommen, wenn man die Wahl hat zwischen kommen sie „kräftezehrenden Widerspruch“ hagen dem, still, ich werde und aggressiv kommen sie werden.Dabei beruhen Brumliks Zuweisungen ebenfalls in Fakten, zb die Erinnerung an die berüchtigten Kosmopolitismus-Prozesse des Sowjetblocks in den jahre 1952/53. Sogar Inge Rapoport nickte natürlich, die ungezählten Verhaftungen und Verurteilungen von Juden zusammen angebliche Agenten ns Westens waren schrecklich. Sie führten zur flucht vieler als oder kleiner „bekennenden“ Jüdinnen und Juden ende der DDR, und viele gemeinschaft waren danach nicht als existent. Aber Rapoport verwies stets darauf, das all ns mit Stalins tod 1953 recht abrupt aufhörte. Das dies passierte, mangel nachdem sie 1952 an die DDR ist eingetroffen – und das ebenfalls zusammen Verfolgte, diesmal ende den USA. Sie und ihr mann Mitja Rapoport konnten als Krankenhausärzte in der McCarthy-Ära dort nicht mehr arbeiten, weil sie Mitglieder an kommunistischen Organisationen waren. Zwei amerikanische bürger jüdischer Herkunft, Ethel und Julius Rosenberg, zu sein 1953 da Spionage für die Sowjetunion in den vereinigte staaten hingerichtet. Viele andere, etwa ns Drehbuchautor und Regisseur Abraham Polonsky, hatten weil seines marxistischen Engagements noch jahre später Berufsverbot. Doch ns USA an ihrer Jagd in Kommunisten und andere Linke, darunter denen viel Juden waren, antisemitismus vorzuwerfen, wäre polemisch und verzerrend.

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In ns DDR gab es keine Nazis in der Regierung

Inge Rapoport ist ein gutes beispiel für in die DDR remigrierte Juden und passt kaum in die by Brumlik angeführte Beschreibung ns „distanzierten Konformisten“. Sie und ihre Mann, ns international bedeutender Professor weil das Biochemie, hatten als viele andere wichtige Positionen in der DDR bis an die behörde hinein inne. Ns Engagement und ns Karrieren von an die DDR zurückgekehrten linken Juden faszinierten ns israelischen Historiker Moshe Zuckermann derart, das er 2002 das Publikation „Zwischen politik und Kultur. Juden bei der DDR“ herausgab.<9> das meint, er ich werde es haben bis dato eine vergleichbare Teilhabe bei der Staat nur an den vereinigte staaten gesehen, wo es jüdische Senatoren und politiker gab. Noch diese Publikation bleiben übrig ebenso weitgehend aus des Diskurses wie die ostdeutschen Gegenstimmen. Stattdessen wird der westdeutsche Historiker harry Waibel über Brumlik herangezogen, der aufzeigt, als die DDR selbst ehemalige Nazis bei ihre Staatspartei SED aufnahm. Das Reintegration von ehemaligen Nazis, begehen und Mitläufern, stand jedoch in West wie Ost in der Tagesordnung. Dennoch ging es um Rehabilitierung, Wiedergutmachung hagen Weitermachen? das Skandal zu sein nicht ns beschämende Einzelfall, sondern das offenkundige Selbstverständlichkeit das Wiederverwendung ehemaliger Nazis in den Führungsebenen der Bundesrepublik nach 1945 in Politik heu Verwaltung. Und sogar wenn ns ehemalige ostdeutsche Vorstellung, nach ns alle DDR-SED-Funktionäre zum antifaschistischen Widerstandskampf entstammen, eine Legende ist, dafür war doch das Staatsführung in der DDR ausgewechselt: sie bestand in der Tat vor allem aus Widerstandskämpfern, aus der Emigration Heimgekehrten und unter immer auch Juden. Selbst ns letzte DDR-Staatschef, Erich Honecker, saß unter den Nazis innerhalb Gefängnis. Einer solche gemeinden trug damit Engagement zurückgekehrter Juden in der DDR bei.

Argumente für das Gleichheitsgrundsatz zusammen Opfer von Faschismus

Und sie waren Äußerst aktiv, als Kommunisten, nicht zusammen Juden, zusammen Inge Rapoport immer betonte. Ihre vier kinder schnupperten vielleicht mal in die Gemeindeversuche der (erst spät) aufgrund den staat unterstützten Rabbiner bei den 1980er Jahren, um dann aber doch lieber aus davon das loyale, prostaatliche pose ihrer Eltern zu kritisieren. Enthalten ging es kaum um den später glücklich kritisierten Diskurs das jüdischen heu nichtjüdischen Aufbaugeneration, welcher beispielsweise die bezeichnung „jüdisch“ an den DDR-Medien unterlässt. Alle wussten, wenn die in Buchenwald ermordeten Menschen wie „Opfer des Faschismus“ unter ihren Nationalitäten gelistet waren, steckt hinter ein Gedenkapell: da ist es nicht alarmierender, einmal im Holocaust nicht „die jüdischen Anderen“, sondern unsere Schwestern, Brüder, Freunde, Nachbarn, Kollegen oder Kinder mord wurden? sie wussten aber auch, das innerhalb dies Gleichheitsdiskurses ns kommunistischen Widerstandskämpfer deutlich hervorgehoben, korrekt heroisiert und überzeichnet wurden. Dass Aspekte, die ns jüdische leben nach 1945 betrafen, als die Erhaltung ihres Gemeindelebens oder die Ehrung jüdischer Friedhöfe, in den hintergrund gerieten, übergangen heu beschwiegen wurden. Auch hatten diejenigen Politiker heu Bürger, das jüdische Interessen zu repräsentieren wollten, kaum eine Chance, sich deswegen Gehör zu verschaffen. Das jüdischen Mitglieder in den Führungsgremien das DDR handelten bisweilen sogar härter gegenüber Jüdinnen und Juden, um zu verdeutlichen, von es nein Bevorzugung dies NS-Opfergruppe gibt – und weil sie, zumeist Westemigranten, sich no selten wie erpressbar empfanden. Das Gleichheitsdiskurs ich habe gezeigt jedoch sogar Wirkung, etwa in einer Studie des AJC by 1994: zeigen 22 prozent aller Ostdeutschen unterstützten ns geschichtsrelativierende Aussage, ns Holocaust bekam heute keine Bedeutung mehr, in Westdeutschland es war es dagegen 40 prozent – und das Kategorie „vehemente Ablehnung der Aussage“ zeigen sogar 31 prozent Ost versus 17 prozent West.<10>

In der DDR machten linke Juden karriere und prägten ns Politik mit

Diese erste Generation der bei die DDR remigrierten Jüdinnen und Juden zeitraum nicht zeigen aus Wissenschaftlern wie den Rapoports, sondern sogar aus Literaten: anna Seghers war by zwei viele zehnzünger Präsidentin von Schriftstellerverbandes ns DDR. Louis Fürnberg, Herausgeber ns „Weimarer Beiträge“, sowie Arnold Zweig, von 1950 bis um 1953 Präsident, danach Ehrenpräsident ns Akademie ns Künste der DDR, waren einer Zeit lang bei Palästina. Fürnberg und Äste hatten in ihrem dortigen Exil erleben müssen, zusammen militante Zionisten ns Verlagshaus ihr deutschsprachigen Zeitschrift „Orient“ mehrfach bei Brand setzten (in der auch beispielsweise else Lasker-Schüler zueinander mit arabischen Intellektuellen veröffentlichte).<11> Nach dieser Erfahrung jawohl Fürnberg und Äste genug von Zionismus. Mir könnte mir sogar vorstellen, das der viel kritisiert Antizionismus ns DDR eher über den jüdischen zusammen von den nichtjüdischen Partei- oder Regierungsmitgliedern angestoßen wurden (anfangs hatte die DDR ebenso wie die Sowjetunion gehofft, mit kommen sie Staat Israel ein Verbündeten innerhalb Nahen Osten zu finden). Damit will mich nicht beobachtungen widersprechen, ns im später Antizionismus auch gesalzen belegen. Aber diese antizionistische pose gab es oft und ich konnte sie selbst noch lang nach der „Wende“ in Inge Rapoport erleben: jedes Mal, wenn ich das ende Israel zurückkehrte, wurde mir sorgenvoll befragt, ob ich denn sogar auf der palästinensischen Seite weiter sei.

Engstirnigkeit aus unruhe vor das Wiederkehr ns Faschismus?

Und sei ist in dieser Stelle einer Kritik in der DDR das ende ostdeutscher anblick angebracht? das zwanghaft homogene Gemeinschaft einen kommunistischen und „antifaschistischen“ Führung zu sein möglicherweise das aller Verhängnis. Als Kind by Oppositionellen in der DDR bekam ich einmal von Mitja Rapoport zu hören, dass „Gorbatschow einen Verräter bei der Kommunismus“ sei. Auf dem Sessel zu Hause in ihm und seiner oma Inge rutschte mir das Herz in die Hose. Wie konnte er den großen held und Hoffnungsfunken meiner elternteil derart verurteilen? oben mein fast gewürgtes „Warum“ bekam ich zu hören, was mich noch in der Schule der DDR gehört hatte: einer müsse die Menschen erziehen und dürfe ihnen nicht trauen, endlich sei an der demokratie sehr früh die masse Hitler hinterhergelaufen ... An diesem lage mit zwei Menschen, ns einst um ihr leben rannten, begriff ich jedoch schließlich emotional, dass die Engstirnigkeit, ns Zensur, das Staatssicherheit dies machthabenden Schicht das DDR in einem gemeinsamen Trauma wurzelte. Dies Elite war bevor den Nazis geflohen, war bei Haft, überlebte anzeigen knapp – und sie wurden so zu Misanthropen! Juden zusammen die beiden Rapoports glauben nicht in die liberale Demokratie, trotz dies Wortes innerhalb Namen ihre Landes: deutsch Demokratische Republik. Sie trugen in vielen Fällen die repressive Politik das DDR mit. Aber wie Brumlik hagen Waibel vor diesem Trauma der altern DDR-Elite das 1980er Jahre zu suggerieren, sie hätten sich mit Nazis arrangiert oder wären überhaupt zur halb Nazis gewesen<12>, zu sein allein schon das ende psychologischen Gründen nicht nachvollziehbar. Ihre angst vor etwaigen neu Nazis zu sein vielmehr dafür groß, dass sie über ns demonstrierenden Menschen das 1980er Jahre das Fratze ns Faschismus zu sehen meinten – einer Angst, das bekanntermaßen sogar ihren vielseitigen missbrauch für andere Interessen zur folge hatte.

Es gab bei der DDR sogar Antizionismus, der bei Antisemitismus mündete

Und ja, kann sein haben sie den ziemlich auch in der DDR vorhandenen antisemitismus heruntergespielt. Deshalb gab es ins anti-jüdisches mündende Darstellungen Israels an der ostdeutschen Fernsehsendung „Schwarzer Kanal“<13> oder in Kinder- und Jugendzeitschriften, die über Brumlik erwähnten Friedhofsschmierereien<14> – sogar Mitja Rapoport entdeckt 1952 eine antisemitische Kritzelei an „seinem“ saal – sowie die Existenz von Neonazigruppen, die als „Rowdies“ bilefly wurden. Wir wissen heute, das der rassismus und seine verschiedenen Ausformungen nicht im Keim erstickbar sind. Sie existieren zusammen Phobien bei jeder Gesellschaft. Generell geht das darum, dies Phobien zu erkennen, kommen sie kontrollieren und sie zu bekämpfen. Und deswegen kommt man in Durchstöbern all ns Antisemitismusstudien in den bei pazifistisch geprägten kreisen bekannten, österreichischen Sozialpsychologen william Kempf, was nach seiner Studie 2013 bemerkt, das „die politik Sozialisation an der DDR <…> bei der schlacht des gesalzen etwas erfolgreicher war“. Und in Klammern: „auch wenn man dies gerne verleugnet“.<15>

Die Entnazifizierung wurde an der DDR intensiver betriebenes – trotz aller Fehler

Dass das Antifaschismus Staatsräson war, hat geholfen - und nicht geholfen. So erklärt die Psychoanalytikerin ein netz Simon, als der DDR-Alltag by „autoritären hierarchischen Strukturen“ ausgedehnt war, und das sich die daraus resultierende Wut sogar gegen das „aufgepfropften Antifaschismus“ richtete und Neonazigruppierungen befeuerte.<16> einmal im deshalb aufgezogenen gemeinsamen kampf gegen den Faschismus nie das Rede vom jüdischen ist anders war, konnte sogar keine Wiedergutmachung in Israel zahlen werden. Das Antifaschismus hätte aber sogar zur Folge, das mit 12 500 Verurteilungen ehemaliger Nazis by 1945 bis 1949 unter der Sowjetbesatzung, sowie von 3 300 in der DDR weil die Waldheimer prozess allein innerhalb Jahr 1950 und danach weiteren circa 2 000 sicherheit bis das ende der 1980er Jahre doch etwas wach auf – selbst wenn man einer erheblichen Teil das Verurteilungen wie Eliminierung hochpolitisch unliebsamer gegner abziehen muss. Innerhalb doppelt so großen Westdeutschland beläuft sich drauf die zahl vom anfang bis aus der 1980er Jahre in knapp 6 500.

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<17> Zudem bekam ich heute bei Zeiten, woher Rechtsradikalismus und rechter Terror vom NSU über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, ns Attentats in die Synagoge an Halle oder von rassistischen Angriffs in Hanau, wieder Blüten treibt, mehr wie einmal das Ruf nach ein „antifaschistischen Konsens“ bei der die gesellschaft vernommen.<18>

Aus Hoffnungen und Enttäuschungen remigrierter linker Juden in der DDR lernen

Mehr zu Ingeborg Rapoport finden sie hier:

Texte ende ihrem buchen "Meine ersten nr 3 Leben" >>Ein Porträt von Charlotte Misselwitz by Ingeborg Rapoport >>Zitierweise: "Als wenn wir nichts zu lernen hätten über den links Juden der DDR ... - Bemerkungen kommen sie dem Beitrag von Micha Brumlik "Ostdeutscher Antisemitismus: zusammen braun war die DDR?"", Charlotte Misselwitz, in: deutschland Archiv, 29.4.2020, Link: www.elamiya.com/308502