29. Januar 2018

Eine junge frau stirbt an Berlin, weil einer Polizeiwagen in ihr automobil rast. Wollten polizist vertuschen, das einer ihrer Kollegen dabei betrunken war?

Alexander FröhlichFelix HackenbruchSebastian Leber
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Peter G., 51, Hauptkommissar, drei silberne Sterne in der Schulterklappe, kommt in Montag, dem 29. Jan 2018, um zu Spätdienst. Direktion 3, Abschnitt 32, das Dienstgebäude steht in der Keibelstraße, im nördlichen Hinterland von Alexanderplatzes. Das ist 12.45 Uhr. Um herum 13 ansehen geht ns Notruf ein, prüfbericht wird einen Raubüberfall in der „Mall of Berlin“ in Leipziger Platz. Einsatz, los! es ist falscher Alarm, wie sich später herausstellen wird.

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DER UNFALLPeter G. Steuert den Einsatzwagen – mit Blaulicht. Das fährt von der Otto-Braun-Straße aufgrund den Tunnel am Alexanderplatz und raus an die Grunerstraße. Der auto hat noch nicht einmal einen Kilometer zurückgelegt. Fabien Martini, 21 jahre alt, sitzt in ihrem Renault, der auto rollt auf der Grunerstraße in Richtung leipzig Platz. Bei dieser arbeit und in dieser richtung hat die Straße vier Spuren. über ganz rechts lenkt Martini ihren automobil nach links kommen sie den Parkplätzen oben der Mittelinsel. Dann ein Knall. Das ist 13.05 Uhr. Das Streifenwagen schlägt mit voller Wucht bei die Fahrerseite des Renault ein. Fabien Martini verfügen über keine Chance, sie stirbt noch am Unfallort. Peter G. Und befinde Beifahrer, einer junger Beamter, verstehen leicht verletzt an die Charité gebracht.

DER VERDACHTEin jahr nach zum Unfall steht ns Vertrauen an den Rechtsstaat auf dem Spiel. Denn erst jetzt ist eingetroffen heraus, das der fahrer nicht zeigen viel zu schnell unterwegs war, sondern dass er um zu Unfallzeitpunkt trunkenheit gewesen es ist in könnte. In einer medizinisch Untersuchung in der Charité etwa einer Stunde danach verstehen 1,1 stoff Alkohol im blut des beamte festgestellt. Haben seine kollegen verschwiegen, das sich peter G. Betrunken ans Steuer einstellen haben könnte?


elamiya.com-Recherchen deuten darauf hin, dass nicht nur am Polizei einseitig erkennung wurde, sondern das offenbar auch die Staatsanwaltschaft lange Zeit wenig Interesse dabei zeigte, ns Fall lückenlos aufzuklären. Sollte einen Polizist geschützte werden? warum wurde nicht danach gefragt hat, was mit peter G. Los war? da nicht es ist in kann, was nicht sein darf?

DER UNFALLORTMittagszeit bei der Grunerstraße – das hier ist Gefahrengebiet. Viel Menschen nein zu sehen, so Autos. Das Verkehr donnert habe nicht Unterlass über die Straße. Aus dem Tunnel bei der Alexanderplatz schießt ein Fahrzeug nach kommen sie anderen an Richtung leipzig Straße hervor. Die Spur eher links grenzt direkt an die Parkplätze an dem Mittelstreifen. Wer die strecke kennt, weiß: nur wenige autofahrer halten sich in die Tempobeschränkung by 50 Stundenkilometern. Polizisten innerhalb Einsatz, als Peter G., müssen, zu haben sich laut Dienstvorschrift auch nicht dort ankommen halten. Einer Geschwindigkeitsbegrenzung zum Blaulichtfahrten gibt es nicht, nur die Maßgabe, dass niemand gefährdet werden darf. Enthalten sind berlin Polizisten nicht selten bei Unfälle verwickelt. Allein 2018 insgesamt 1167 Mal, im Schnitt Über alle acht Stunden.In das Grunerstraße kracht es regelmäßig. In den vergangenen vier jahre gab es hier wenigstens 165 Unfälle – zum Jahr. Nichtsdestotrotz hat ns Polizei den Verkehr dort lange gerade genug beobachtet, zuerst 2018 gab es 18 Geschwindigkeitskontrollen, vor nie mehr zusammen vier in dem Jahr. Wie Ursache zum Unfälle bei dieser arbeit nennt das Polizei kommen sie geringen Sicherheitsabstand, Fehler in Rückwärtsfahren und bei der Fahrstreifenwechsel.


DER UNFALLFAHREREine hauptsächlich nach von Unfall schreibt peter G. Auf seinem Facebook-Profil: „Ich zu sein grad verdammt froh, dass Polizeifamilie ja wirklich real sein kann. Danke in euch, das gerade dort sind und von ihnen Arsch riskieren.“ jedermann Versuch, ihn zu kontaktieren, von Bekannte, by Vertraute, läuft einer Jahr nach dem Unfall ins Leere. Noch der beamte hat innerhalb Internet spuren hinterlassen. Er war in den sozialen netzwerken aktiv, betrieb einen Blog, zeigten Fotos von sich: in den Seiten kurz rasiertes Haar, oben lang, nach hinten zum Zopf gebundenes, in Kinn einer langer Zickenbart. Für ns Polizisten zumindest einen ungewöhnliches Aussehen.

Die Accounts an den sozialen netzwerk und ns meisten seine Texte hat das mittlerweile gelöscht, teil lassen wir rekonstruieren. Sie zeichnen das video eines deutlich frustrierten Menschen. Frustriert von schlechten Arbeitsbedingungen, von einer Gesellschaft, ns Polizisten keinen Respekt entgegenbringe, von Bürgern, die sich no einmal in einer Verkehrskontrolle anständig benehmen könnten.

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Von politik und behörden scheint sich peter G. Im Stich gelassen kommen sie fühlen. Immer sonstiges greift er bei seinen Beiträgen die berliner Politik an. Zeit schreibt er, ns Stadt kapituliere bevor der Kriminalität, mal zweifelt er das offiziellen Kriminalitätsstatistiken ns Polizei an. Beamte wie er müssten ihren Kopf „für einer Kuschelpolitik“ hinhalten, sinnlose Überstunden schieben.

Peter G. Schreibt, wie gern das Gewalt angewandt möchte, wenn ihn ein Flüchtling nach ns Festnahme wegen Ladendiebstahls sogar noch provoziert („Eigentlich zuckt die linke Gerade, aber wir zu sein Profis... Meistens“). Ein anderes Mal schreiben er von „die blöde Sau, das es verdient hat, in Festnahme zu leiden, weil sie einfach einer menschenverachtendes Stück Scheiße ist.“

Er wütet gegen jene, ns seiner sehvermögen nach schuld sind in der Überlastung der Polizei. Zum beispiel verweichlichte Mitmenschen: „Überstunden verstehen immer öfter durch einen belanglosen Kackpissdreckscheiss produziert. Hilflose Bürger, das mimimi winseln, weil sie der meinung sind, das hier ns Polizei einschreiten muss, weil sie sich selber nicht das Finger schmutzig machen wollen.“ an anderer job beschwert er sich über eine – das ende seiner vision – unnütze „Weltverbesserungsdemo“, das ein „gelangweilter Gutmensch“ eingetragen hat. Auch wenns sind nicht Sau auch zeigen ansatzweise interessiert.“


 Seine oma hat ähnlich Texte im Internet publiziert, an denen sie über das Berufsleben ihres Mannes berichtet. So bekam er ihr etwa erzählt, dass „Du verlierst, wenn für dich jemand in zehn Meter entfernung mit ns Messer gegenüberliegende seite steht. Sprachlich Deeskalationsscheiße leuchter man dort eher ermöglichen und einfach die Knarre ziehen. Und schießen.“

Er zu sein begeisterter Fotograf, liebend düstere, morbide Motive. Für einer Fotosession hält er sich ein Revolver bei die Schläfe. In einem etc Bild posiert das mit Axt, zu ein Zitat ende dem Kinofilm „Django Unchained“: „Krieg ist ne schmutzige Sache. Da halt’ mir mich dran. Derzeit wird das schmutzig.“


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Ermittler in Unfallort in der Grunerstraße.Foto: imago/Olaf Selchow

Immer wieder lichtet er seine Freunde von der berliner Metal-Band „Vlad in Tears“ abdominal – ist dennoch auch in anderen kreis unterwegs. Das dokumentiert Harley-Davidson-Treffen, porträtiert ns Kreuzberger Flüchtling heu Teilnehmer des Christopher street Days. An den Fotos, oben denen das selbst kommen sie sehen ist, schneidet er Grimassen oder hält seine ausgestreckten Mittelfinger an die Kamera. Oben den ist die Zahlenfolge „110“ tätowiert.

Aber bastelte ihn solche einzelheiten verdächtig? Zumindest bekommt er einer Warnung by den Vorgesetzten bei der Polizei wegen all der Fotos und Posts: Treib es nicht zu weit.

Andere erliehen Peter G. Zusammen „tollen Menschen“, einen Mann mit großem Herzen, fair, einer der sich auch um seine kollegen kümmert – und wenn es in dem Dienst muss, auch robust zupackt. Etwa einmal er in dem Alexanderplatz im einsatz ist, einen Kriminalitätsschwerpunkt.

Dass peter G. Mal „einen getrunken“ hat, auch „über das Durst“, wird erzählt. So als es viel tun, eben auch bei der Polizei, in Rettungskräften, in Bundeswehr. „Wenn für dich was schlimmes passiert ist, geben sie der chef schon zeit einen gebrochen aus“, sagt einer Beamter. Alkohol, sprechen er, ist ns Schmiermittel. Für das Kameradschaft, das Truppe. Blut, Tod, menschliche Abgründe, alles, was sonst keiner sieht, wird leiden – und heruntergeschluckt, innerhalb wörtlichen Sinn.

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Als ns Alkoholverdacht jeder weiß wird und Fernsehteams bevor seiner Tür in Prenzlauer berg stehen, verlässt peter G. Die Stadt. Ns Polizei verboten ihm ns Ausübung das Dienstgeschäfte – an vollen Bezügen. Das ist einer Vorstufe, ca ihn aus dem Dienst zu entfernen. Für einer Suspendierung, deswegen heißt es, sein die nachweisen noch kommen sie dünn, das G. Tatsächlich betrunken am Steuer saß.